Die Damengesellschaft

Ein lebendiger Museumsbetrieb hängt heute mehr denn je von Menschen ab, die diese Arbeit mit Begeisterung unterstützen.

So bringen wir mit dem neuen Kreis im Städelverein Damen aller Generationen zusammen, die sich mit einem besonderen Förderbeitrag einbringen möchten.

Kunst verbindet – Ob exklusive Führung, Blick hinter die Kulissen, Ladies Lunch oder Teatime. Die Damengesellschaft bietet viele Anknüpfungspunkte, um über das Thema Kunst zusammenzukommen, sich zu vernetzen und gemeinsam zu engagieren. Ihr Jahresbeitrag in Höhe von 500 Euro kommt ausgewählten Projekten zugute.

Sie möchten mehr erfahren?
Wir freuen uns über Ihr Interesse.

KONTAKT
Dr. Melanie Damm
Telefon +49-(0)69-9637476-10
damm@staedelverein.de

Für die Unterstützung danken wir: Yvonne Achnitz-von Weiss, Juma Boos, Mi-Ok Cho, Christine Erkrath, Christiane Frauendörfer, Ellen Götschel, Stephanie Haagmann, Britta v. Hagen, Christiane Hilsbecher, Gabriele Howard, Dr. Bina Lehmann, Eva-Maria Mann, Jutta Maruhn, Lucia Mathée, Carola Molitor, Claudia Otremba, Dr. Susanne Roelle, Dr. Ingeborg Rösler-Schubäus, Sigrid Rosemeyer, Renate Rumpeltes, Marta Schulte, Brigitta Sillem, Birgit Thomas, Julia Voß, Britta Witt und allen Damen, die nicht namentlich genannt werden möchten.

Die Damengesellschaft macht die Konservierung und Restaurierung dieses Gemäldes von Arnold Böcklin möglich.

Das im Jahre 1861 entstandene, fast lebensgroße, ganzfigurige Bildnis der Schauspielerin Fanny Janauschek wurde 1934 durch den Städelschen Museums-Verein für das Städelsche Kunstinstitut erworben.

Durch Alterung von Originalmaterialien, aber vor allem durch frühere Konservierungen und Restaurierungen hat sich die Oberflächenästhetik des Gemäldes so stark verändert, dass in Teilen die ursprüngliche Komposition nur noch schwer lesbar ist und auch das Kolorit Böcklin´s Farbauswahl nicht mehr entspricht.

Ist auch die natürliche Alterung von Malfarben ein irreversibler Vorgang, so war es doch ein langgehegter Wunsch des Städel die ästhetische Beeinträchtigung der Bildoberfläche durch Konservierungs- bzw. Restaurierungsmaterialien zu korrigieren.

Durch die großzügige Unterstützung der Damengesellschaft im Städelverein war es dem Atelier für Gemälderestaurierung nun möglich, diese äußerst komplexe Arbeit in Angriff zu nehmen, nämlich die Abnahme sämtlicher nicht originaler Zutaten von der Gemäldeoberfläche. Dies beinhaltet in der Folge auch eine aufwändige, neue Retusche der Fehlstellen in der Malerei.